Aktuelles

Erklärung des pax christi-Präsidenten Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda,

Seit den brutalen Terroranschlägen in Paris im November 2015 ist die Debatte darüber, wie dem internationalen Terrorismus begegnet werden kann, neu entflammt. Frankreich hat seine Verbündeten in der EU um Beistand im Krieg gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) gebeten und die Bundesregierung hat nunmehr beschlossen, sich daran mit militärischen Mitteln zu beteiligen.

 

(Donnerstag, 03. Dezember 2015) Das Netzwerk Friedenskooperative ruft zu Protestaktionen und zur Beteiligung an Veranstaltungen gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien auf. Erste Demonstrationen finden am heutigen Donnerstag in Aachen, Augsburg, Bad Kreuznach, Berlin, Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Hamburg, Mönchengladbach, Nürnberg und München statt sowie am Samstag in Tübingen.

Die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von Friedensorganisationen und -initiativen, fordert die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, sich gegen die Entsendung deutscher Tornado-Flugzeuge und der Marine nach Syrien zu stellen.

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,
die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste haben den Spielfilm „Meister des Todes“ von Daniel Harrich als einen der besten Filme für den 3Sat-Zuschauerpreis 2015 nominiert!

Es wird darum gebeten, die Petition „Keine Waffen nach Nahost“, die von langjährigen Partnern in der Friedensbewegung – v.a. IPPNW – getragen wird, nicht nur zu unterschreiben, sondern auch möglichst breit zu verschicken. I

 So ist die Stellungnahme des Internationalen Versöhnungsbundes zu den Anschlägen in Paris überschrieben.

Entsetzt und erschüttert zeigt sich der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, von den Terroranschlägen in Paris. „Diese Anschläge galten nicht nur den Opfern in Paris, sie galten der gesamten Welt“, erklärte Brahms, der auch der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche ist.

Angesichts der terroristischen Attentate vom 13. November teilt die FNDIRP ohne Einschränkung die Empörung, Verurteilung und Abscheu sowie das Mitgefühl mit den Opfern und ihre Famlienangehörigen, die nicht nur in Frankreich, sondern von vielen Staatschefs in der Welt ausgedrückt wurden.

pax christi trauert um die Opfer der brutalen Terroranschläge in Paris. Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Hinterbliebenen und den Verletzten, von denen einige noch mit dem Leben ringen. Es war ein Anschlag auf die Kultur Frankreichs, auf einen westlichen Lebensstil, zu dem Fußball, Musik  und Ausgehen gehören. Wir verurteilen diese Verbrechen.

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